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Gäste verbringen in einem Hotelzimmer nur wenige wache Stunden. Dann muss alles sofort funktionieren: der Platz für den Koffer, das Licht am Bett, die Steckdose am Schreibtisch, die Ablage im Bad. Die folgenden Ideen stammen aus unseren Hotelprojekten mit 23 bis 62 Zimmern.
Kleine Zimmer: Was hilft?
Ein kleines Zimmer wirkt grösser, wenn jedes Möbel eine feste Aufgabe hat und nichts frei im Raum steht. Möbel nach Mass schliessen bündig an Wand und Decke an. Sie nutzen auch Nischen, Dachschrägen und Vorsprünge, an denen ein Standardmöbel aufhört.
- Schrank und Kofferablage in einer Front, raumhoch und ohne Lücke zur Decke
- Schreibtisch als schmale Wandplatte, mit Steckdosen in Griffhöhe
- Kopfteil über die ganze Wand, mit Leselicht und Ablage, damit kleine Nachttische genügen
- Lamellen oder Holzwände als Raumteiler zwischen Bett und Sitzplatz
- Spiegel und helle Oberflächen, die das Tageslicht zurückwerfen
- Vorhänge, die ganz abdunkeln
Im Hotel Rigiblick in Küssnacht am Rigi haben wir 23 Zimmer von der 3D-Visualisierung bis zur fertigen Einrichtung begleitet. Lamellenwände gliedern dort den Raum. Trotz Kitchenette bleibt Platz für einen Sitzplatz am Fenster.

Material, Farbe und Licht
Wohnlich wird ein Zimmer durch Material, Licht und wenige starke Details. Holz an Kopfteil, Schrank oder Wand bringt Wärme. Eine kräftige Farbe an einem einzelnen Element gibt Charakter, ohne das Zimmer unruhig zu machen. Im Hotel Krone in Sarnen sind es Kopfteile aus Holz, im Hotel Metropol in St. Gallen orange Akzente am Arbeitsplatz.
Licht planen Sie am besten in Zonen: Grundlicht, Leselicht am Bett, Arbeitslicht am Schreibtisch und blendfreies Licht am Spiegel. Schalter gehören neben das Bett und an die Tür. Im Hotel Al Giardinetto in Biasca haben wir dafür eigene Elektropläne erstellt und die 32 Zimmer bis zu Vorhängen und Beleuchtung eingerichtet.
Das Bad im kleinen Zimmer
Das Bad ist oft der kleinste Raum und muss trotzdem viel leisten. Eine bodenebene Dusche mit Glaswand wirkt offener als eine Wanne. Ein Spiegel mit Licht ersetzt eine Leuchte, ein Waschtisch mit Ablage hält den Beckenrand frei. Barrierefreie Zimmer planen Sie von Anfang an mit.
Im Hotel Metropol in St. Gallen haben wir in 23 Zimmern die Bäder komplett renoviert und in 10 Zimmern neues Parkett verlegt. Welcher Boden in welchen Raum passt, steht im Ratgeber Bodenbelag wählen.
Ablauf eines Hotelprojekts
- Bestandsaufnahme: Zimmergrössen, Leitungen, Zustand von Bädern und Böden
- 2D- und 3D-Planung der Zimmertypen, Elektropläne und Materialwahl
- Freigabe der Zimmer im Bild
- Fertigung der Möbel in Serie in der eigenen Produktion
- Gleichzeitig auf der Baustelle: Rückbau, Installationen, Bäder, Böden, Malerarbeiten
- Montage, Vorhänge, Licht und Ausstattung
Für das Hotel-Restaurant Krone in Sarnen OW haben wir 60 Zimmer und die Lobby geplant und umgebaut. Die Zimmer waren in 7 Wochen komplett möbliert, die Lobby wurde nach dem Brandschutzkonzept neu geplant. Planung, Fertigung und Montage lagen dabei bei einem Team. Was zu Umbau und Renovation eines ganzen Hotels gehört, steht auf der Seite Hotelrenovation.

Zimmertypen und Serie
Gleiche Zimmer lassen sich in Serie fertigen. Darum lohnt es sich, früh festzulegen, wie viele Zimmertypen es gibt und welche Sonderzimmer wie Suiten oder barrierefreie Zimmer eigene Pläne brauchen. Was Umbau und Renovation eines Hotels kosten und wovon das abhängt, steht auf der Seite Hotelrenovation.
Alle Hotelprojekte sehen Sie unter Hotelrenovation. Im Showroom in Küssnacht am Rigi zeigen wir Ihnen Materialien, Oberflächen und Möbel aus unserer Produktion.




